Die Zucker-Challenge

Nach unserem gemeinsamen Doku-Sonntag entschlossen wir uns vom Minimalismus-Stammtisch eine Zucker-Herausforderung zu machen – eine Woche Vorbereitungszeit und dann drei Wochen kein Zucker. Wie es mir bei diesem Experiment ergeht, will ich hier beschreiben.

Die Bestandsaufnahme

Da wir uns vornahmen, die Challenge erst nach einer Woche zu beginnen, hatten wir erst einmal Zeit unseren eigenen Zucker-Konsum zu überprüfen. Ich selbst war davon überzeugt, recht wenig Zucker zu mir zu nehmen. Bei dem Check meiner Küche stellte ich jedoch ein paar Überraschungen fest. So war mir nicht klar, dass Senf, Gewürzgurken, Mayonnaise und Soja Cusine Zucker enthalten (können).

Das Ergebnis des Kühlschranks – alles zuckrig.
Und das Ergebnis der Küchenschränke.

Auf der Suche nach Alternativen stellte ich fest, dass Senf im Bioladen eher ohne Zucker ist, ich vegane Mayonnaise von „Emil“ und Soja Cusine von „Provamel“ alternativ kaufen könnte. Bei den Gewürzgurken scheint es etwas schwieriger zu sein. Haben sie keinen Zucker als Zutat, dann jedoch einen Ersatzstoff.

Da wir in unserer Challenge-Gruppe nicht ganz sicher waren, was alles getarnter Zucker in Lebensmitteln sein kann, recherchierte ich kurz. Hinter folgenden Begriffen versteckt sich „das süße Gift“: Saccharose, Dextrose, Raffinose, Glukose, Fruktosesirup, Fruktose-Glukose-Sirup, Glukosesirup, Glukose-Fructose-Sirup, Stärkesirup, Karamellsirup, Laktose, Maltose, Malzextrakt/Gerstenmalzextrakt, Maltodextrin, Dextrin oder Weizendextrin. Aber auch „Zuckeralternativen“ wie Agavensirup oder -dicksaft betrachte ich als kritisch, da es sich dabei auch um einen Extrakt der Süße aus der Agave und nicht mehr um die ganze Frucht handelt.

Nach meiner Zucker-Bestandsaufnahme sortierte ich die zuckerhaltigen Lebensmittel im Kühl- und Küchenschrank jeweils in ein eigenes Fach – so machte ich gleich mal klar, was tabu sein würde.

Nun werde ich die gesamte Woche noch „normal“ essen und mir notieren, wo ich Zucker gegessen habe. Das Ergebnis bekommt ihr dann Ende der Woche.

Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt

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