Urban Sports Challenge

Für den Blog habe ich mir überlegt, regelmäßig kleine Challenges zu machen. Diese Herausforderungen spornen mich an, mein Leben zu verändern und Neues zu versuchen. Dieses Mal möchte ich euch von meiner Challenge einen Monat die L-Mitgliedschaft vom Urban Sports Club intensiv zu nutzen berichten.

Urban Sports Club

Urban Sports Club ist eine monatlich kündbare Mitgliedschaft bei einem Verbund von Sportanbietern in der eigenen Stadt. In meinem Fall Berlin. Es gibt drei verschiedene Varianten: S, M oder L. Wie bei Kleidergrößen umfasst L die meisten Angebote und diese sind sehr umfassend: Von Aquafitness über Bouldern bis Yoga in den verschiedensten Varianten ist alles dabei. Außerdem kann man spezielle und recht teure Sachen wie EMS- und Vibrations- oder Unterdrucktraining in Anspruch nehmen. Da ich im Juli Sommerferien hatte und diese bis auf ein paar Tage in Berlin verbringen wollte, dachte ich, es würde sich lohnen einiges auszuprobieren.

Was habe ich gemacht?

EMS-Training

Das EMS-Training habe ich tatsächlich relativ häufig gemacht. Dafür musste ich mir spezielle Kleidung kaufen, die man während des Trainings trägt. EMS ist „Fitness für Faule“ – wenn man so will. Man trainiert durch elektrische Stimulation. Das Ganze dauert nur 20 Minuten und soll angeblich einmal wöchentlich ausreichen. Zum Aufbau von sichtbaren Muskeln scheint es mir aber nicht geeignet. Angenehm war dafür, dass es am Rücken ein wenig wie eine Massage wirkt. Ich muss sagen, dass ich diese Art des Trainings trotz Begleitung durch Trainer und gerade mal 20 Minuten eher langweilig fand. Zwar ist man am Ende verschwitzt, aber ich hatte nicht wirklich das Gefühl, etwas gemacht zu haben.

Massage

In der L-Mitgliedschaft waren zu der Zeit vier Massagen von 20 Minuten inkludiert – jetzt ist es nur noch eine von 30 Minuten. Ich hatte ein Yoga-Studio gefunden, in dem ich sehr gut die Termine buchen konnte. Generell war es sonst immer recht kompliziert mit E-Mail-Anfragen. 20 Minuten für eine Massage sind natürlich sehr kurz und so ist es vermutlich für die Anbieter deswegen attraktiv, weil einige Mitglieder die Massagen verlängern. Dies ist dann aber wiederum ein zusätzlicher Kostenpunkt. Eine L-Mitgliedschaft nur wegen der Massagen zu wählen finde ich daher nicht sinnvoll.

Unterdrucktraining

Das Unterdrucktraining war eine sehr seltsame und langweilige Erfahrung, die ich nur einmal gemacht habe. Daher kann ich zu den Ergebnissen nichts sagen. Ich hatte das Training auf dem Stepper gewählt – beim nächsten Mal würde ich mich vermutlich für das Fahrrad entscheiden, da ich so besser dabei lesen kann. Generell soll die Technik wohl das Abnehmen erleichtern. Mir persönlich ist das aber auch zu passiv und hat keine Glückshormone ausgeschüttet – wie ich es beispielsweise nach einer anstrengenden Spinning-Stunde kenne.

„Echtes“ Pilates am Gerät

Wenige wissen es, aber Pilates ist ursprünglich als ein Ganzkörpertraining gedacht, dass unter anderem auch mit Geräten stattfindet. In Berlin gibt es zwei Studios, die auch über Urban Sports Club buchbar sind und Pilates anbieten. Ich war bei Realz Pilates in Mitte und ziemlich begeistert. Ich hatte das Training an den Geräten schon in Darmstadt kennengelernt und wusste, dass es sehr effizient ist. Da es meist nur wenige Geräte gibt, ist die Betreuung auch besser, als bei Pilates-Kursen in Fitnessstudios. Wer etwas für seinen Rücken tun will, dem kann ich das Training sehr empfehlen – wobei es auch anstrengend ist.

Aerial Silks

Aerial Silks ist Akrobatik am Seidentuch. Ein Sport aus der Zirkusmanege. Leider fiel es mir persönlich total schwer die ersten Übungen zu schaffen und mir fehlt der Ehrgeiz dies weiter zu verfolgen. Der Schwierigkeitsgrad dieses „Sports“ ist auf jeden Fall hoch.

Hot Pod Yoga

Hot Yoga ist Yoga bei hohen Temperaturen. Der „Pod“ ist dabei ein besonderer Ort für die Praxis, da es sich dabei um ein aufblasbares Zelt handelt, in dem mit Wasserdampf zudem die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Ich war nach dem Kurs sehr entspannt. Leider ist der „Pod“ jedoch für mich am anderen Ende der Stadt und die Fahrerei lohnt sich nicht für regelmäßige Besuche.

Wellness und Schwimmen

In der L-Mitgliedschaft gibt es diverse Wellness-Möglichkeiten. Ich nutzte die Holmes Places Ostkreuz, Gendarmenmarkt und Potsdamer Platz – wobei letzteres nicht so toll war. Außerdem war ich einmal im Hilton am Gendarmenmarkt, was erstaunlich unspektakulär war. Für die Wellness- und Schwimmangebote lohnt es sich schon Mitglied bei USC zu sein, da man auch öffentliche Schwimmbäder besuchen kann.

Hat es sich gelohnt?

Die L-Mitgliedschaft lohnt sich meines Erachtens dann, wenn man die Zeit hat sie wirklich auszuschöpfen. Das war bei mir während der Sommerferien der Fall. Trotzdem habe auch ich nicht alles ausprobiert, was spannend gewesen wäre, da sich entweder kein Termin ergeben hat oder das Angebot so weit von mir entfernt war, dass ich keine Lust hatte dafür durch die Stadt zu fahren. Generell sollte man schauen, ob genügend Angebote in der eigenen Gegend verfügbar sind und ob ein diese auch interessieren. So habe ich es beispielsweise gar nicht so weit nach Prenzlauer Berg, aber dort gab es zwar viele Anbieter, aber fast nur Yoga. Vielleicht benötigt man auch für den eigenen Sport gar keine L-Mitgliedschaft. Da Chris regelmäßig Bouldern geht, habe ich ihn für eine M-Mitgliedschaft werben können. Diese ist tatsächlich günstiger, als immer in der Halle zu zahlen. Für mich selbst lohnt es sich jedoch in der Schulzeit nicht wirklich USC-Mitglied zu sein, da ich sehr gerne im Fitnessstudio trainiere und meine Mitgliedschaft dort mit 20€ deutlich günstiger ist. Ich habe meine USC-Mitgliedschaft nun bis zu den Herbstferien pausiert.

 

++++   UNBEZAHLTE WERBUNG, da Namensnennung  ++++

Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt

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