Minimalismus – was du wissen solltest

In diesem Artikel habe ich zusammengefasst, was meiner Meinung nach jeder über „den“ Minimalismus wissen sollte.

  1. Es gibt nicht „den einen“ Minimalismus. Jeder kann Minimalismus individuell auslegen. Eine Reduzierung auf eine maximale Anzahl von Dingen ist nicht notwendig.
  2. Minimalismus ist nicht aufräumen. Wer aufräumt kann auch weiterhin viele Dinge besitzen – nur sind diese jetzt ordentlich sortiert. Beim Minimalismus geht es hingegen darum, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man wirklich benötigt, nutzt und liebt.
  3. Minimalismus ändert nicht alles über Nacht. Bitte denke nicht, dass du nur einmal deine Wohnung aussortieren musst und ab dann für immer minimalistisch und glücklich und zufrieden leben wirst. Zum einen dauert das Minimalisieren des Besitzes deutlich länger und kommt immer wieder in Wellen vor und zum anderen ist es sinnvoll sein Konsumverhalten zu ändern, um wirklich dauerhaft minimalistisch leben zu können. Außerdem kann diese Lebensweise nicht jedes Problem lösen. Es erleichtert einem nur, sich auf die tieferliegenden, verborgenen Thematiken zu konzentrieren, wenn man weniger besitzt.
  4. Es kann Rückfälle geben. Wer vor dem Aussortieren ein exzessives Konsumverhalten hatte, wird dies nicht plötzlich ablegen. Nur, wenn man beim Kauf neuer Dinge bewusster vorgeht und häufig verzichtet, kann man seine Wohnung vor Kram schützen.
  5. Andere werden dich wegen deines Minimalismus beurteilen. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist das Konzept des freiwilligen Verzichts etwas Seltsames und sie haben wenig Verständnis dafür. Wer minimalistisch leben will, wird lernen müssen damit umzugehen.

 

 

 

Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt

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