Das kann doch weg! Tipps

Das kann doch weg

Im Buch „Das kann doch weg!“ finden sich einige interessante Tipps zum minimalisieren des Haushalts. In diesem Artikel möchte ich auf ein paar der Ideen kurz eingehen.

Wegwerfen muss man lernen

Ja, tatsächlich fällt es auch mir immer noch schwer, Dinge weg zu geben – insbesondere wenn ich sie erst zur Seite geräumt habe und dann nochmal anschaue, bevor ich sie verschenke. Dann kommt oft der Gedanke „Oh, das könnte ich ja doch noch gebrauchen…“ Aber es wird leichter mit der Zeit.

Sie werden es bei keinem einzigen Gegenstand bereuen, ihn weggegeben zu haben

Das denke ich – auch aufgrund meiner Erfahrung. Insbesondere Gegenstände mit Erinnerung werden ja oft als besonders schwierig empfunden. Dabei habe ich zur Sicherheit von vielen dieser Erinnerungsstücke Fotos gemacht und diese seit Jahren nicht mehr angesehen – also, vermisst habe ich sie nicht!

Misten Sie alles aus, was Sie doppelt haben

Diesen Tipp würde ich auf viele, aber nicht auf alle Dinge anwenden. Ich mag es zumindest ganz gerne mehrere Teller, Schüsseln, Töpfe etc. zu haben. Aber durchaus kann man auch im Bereich der Küche deutlich reduzieren – und sollte man meiner Meinung nach auch, da es das Kochen deutlich erleichtern kann, wenn nur noch die qualitativen Geräte vorhanden sind.

Trennen Sie sich von allem, was Sie ein Jahr lang nicht benutzt haben

Da gebe ich persönlich Fumio Sasaki Recht. Wenn man nur alle paar Jahre mal wandern geht oder einem anderen Urlaubssport frönt, kann man sich entsprechendes Equipment sicherlich auch ausleihen.

Unsere Dinge sind wie Zimmergenossen, die keine Miete zahlen

Auch das stimmt – nur eine größere Wohnung haben um mehr Zeug unter zu bringen? Macht bei heutigen Mietpreisen wenig Sinn!

Bekämpfen Sie das Problem (Unordnung) an der Wurzel (Schränke)

Bei diesem Tipp musste ich an mein „Unter-Bett-Problem“ denken. Noch vor dem Minimalisieren hatte ich dort nämlich alles Mögliche gelagert, das ich eigentlich gar nicht brauchte. Und da ich tatsächlich den Stauraum hatte, begann ich gar nicht erst mir Gedanken darüber zu machen, ob ich die Dinge überhaupt brauchte. Dabei spielt auch der nächste Tipp „lassen Sie ungenutzten Platz frei“ mit hinein. Denn heut zu Tage befinden sich unter meinem Bett so gut wie keine Sachen mehr.

Vergessen Sie „irgendwann“

Noch so eine Falle, der man beim Entrümpeln unterliegt. „Vielleicht kann ich das ja noch gebrauchen, wenn…“ oder „Ich könnt da ja irgendwann mal wieder rein passen…“ Sind mir selbst nur zu bekannte Ausreden um die Dinge nicht wegzugeben.

Würden Sie den Gegenstand wieder kaufen, wenn er verloren ginge?

Eine super Frage, finde ich. Mir wehte vor einiger Zeit ein Badeanzug vom Balkon und wart nicht mehr gesehen. Mich ärgerte das zunächst, da ich keinen zweiten besitze. Doch dann machte ich mir klar, dass ich genau diesen Anzug vermutlich nicht nochmal gekauft hätte, da er doch an den Seiten etwas unvorteilhaft saß. Nun habe ich einen guten Anlass einen „perfekten“ Badeanzug zu erstehen und diesen auch wirklich behalten zu wollen.

Werfen Sie Geschenke ruhig weg

Diesen Tipp finde ich klasse, denn wir denken viel zu oft „oh, was wenn die Person, die mir das geschenkt hat, sieht, dass der Gegenstand fehlt“. Wer mir etwas schenkt, das ich nicht mag, nicht gebrauchen kann oder irgendwann nicht mehr haben will, muss damit rechnen, dass ich diesen Gegenstand weg gebe oder entsorge. Da ich mich selbst oft genug nicht an meine gemachten Geschenke erinnere, wird es anderen vermutlich auch so gehen. Und falls nicht, bestehen falsche Erwartungen in der Beziehung zu dieser Person. Ein Geschenk ist schließlich dazu da, der/dem Beschenkten eine Freude zu machen und nicht zur Last zu werden.

Erinnerungsstücke wegzuwerfen heißt nicht Erinnerungen wegzuwerfen

Und unsere Wohnung ist kein Museum, das all die Erlebnisse in unserem Leben aufzeigen soll.

Leihen und Mieten, statt Besitzen

Logisch, oder? Denn wie oft benötige ich denn eine Bohrmaschine?

Trennen Sie sich von optischen Krawallmachern

Damit sind sehr bunte oder ungewöhnliche Objekte gemeint. In vielerlei Hinsicht stimme ich dem zu, dass klare, aufgeräumte, einfarbige Zimmer beruhigender sind, als vollgestopfte und bunte.

Und, wie findest du die Tipps aus dem Buch? Helfen sie dir weiter oder sind sie Unsinn in deinen Augen? Schreib mir gerne in die Kommentare.

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Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt

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