Schritt 2 in der Praxis: Print-Medien loslassen

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Viele Personen scheinen eine besondere Beziehung zu bedruckten Papier zu haben, denn ihre Wohnungen sind voll mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und oft auch Flyern und Werbebroschüren. In diesem Artikel möchte ich dir Tipps geben, wie du deine Print-Medien reduzieren kannst.

Zeitschriften, Zeitungen und Magazine

Zeitschriften, Zeitungen und Magazine werden oft mit der Begründung aufgehoben, dass man diese ja nochmal lesen könnte oder man einen speziellen Artikel besonders interessant fand. Falls du dich nicht weiterhin durch solche Gedanken von einem minimalistischen Lebensstil abhalten lassen willst hier meine ganz persönlichen Tipps für diese Kurzzeit-Printprodukte:
  • Frage dich ganz ehrlich: „Werde ich das nochmal lesen?“ In den meisten Fällen lässt sich dies mit „nein“ beantworten.  Alle Artikel, die ich in meinem Leben aufgehoben und irgendwann wieder gefunden habe wurden von mir kein zweites Mal gelesen. Also wozu aufheben? Einfach direkt weg damit. Und falls du den Artikel doch für etwas wie das Schreiben eines Blog-Posts benutzen möchtest, leg ihn doch auf deinen To-Do-Stapel. Sobald der Post geschrieben ist, kann der Artikel dann auch weg. Ähnliches gilt für Rezepte – digitalisiere sie einfach. Ich habe mein Kochbuch beispielsweise in einer entsprechenden App.
  • Steige auf digitale Angebote um. Die meisten Printprodukte gibt es heut zu Tage auch digital – ein passendes Endgerät zum Lesen hast du vermutlich eh schon.
  • Nutze die Bibliothek, denn auch dort gibt es oft eine große Auswahl zu verschiedensten Themen.
  • Du kannst auch überlegen deine alten (aber noch gut erhaltenen) Magazine an die Bibliothek zu spenden. Sollten diese nicht angenommen werden, kannst du sie auch über einen öffentlichen Bücherschrank in deiner Nähe weiter geben.

Bücher

Bücher sind in unserem Kulturkreis ein Symbol von Bildung und die meisten Personen finden einen ordentlichen Bücherschrank ästhetisch. Dabei ist es natürlich ein Trugschluss von der Anzahl Bücher in einer Wohnung auf den Intellekt einer Person zu schließen, denn nur weil man Bücher besitzt, muss man diese ja nicht gelesen haben. Trotzdem kenne ich viele Personen, die besonders zu Büchern eine Bindung empfinden und diese nicht weg geben wollen. Für mich war diese Emotion immer etwas befremdlich. Als Kind und Jugendliche war ich so ein Bücherwurm, dass ich ganz selbstverständlich die Bibliothek genutzt habe. Ich wäre nie auf die Idee gekommen all die von mir gelesenen Bücher in mein kleines Kinderzimmer zu quetschen. Daher hier ein paar Tipps für dich, wie auch du keinen Platz mehr für einen riesigen Bücherschrank in deiner Wohnung einräumen musst.
  • Gib dein Buch direkt nach dem Lesen weiter – an jemanden aus deinem Bekanntenkreis, die Bibliothek oder in einen öffentlichen Bücherschrank. Oder verkaufe es – beispielsweise über einen Reseller.
  • Behalte nur Bücher, deren Inhalt du noch benötigst – beispielsweise für die Arbeit.
  • Mache dir keine Notizen direkt im Buch – ein vollgekritzeltes Buch lässt sich deutlich schwerer loswerden.
  • Gehe in die Bibliothek anstatt sie neu zu shoppen. Dort finden sich außerdem weitere tolle Medien wie DVDs, CDs, Magazine, Zeitschriften und Spiele.
  • Kaufe Bücher zweite Hand – beispielsweise über einen Reseller.
  • Höre Hörbücher – am besten über deine Bücherei-App oder einen Streaming-Dienst mit Faltrate.
  • Höre ab und an Podcasts statt zu lesen.

Weiterer Papierkram

Sammelt sich bei dir außerdem noch häufig weiterer Papierkram wie Visitenkarten, Flyer oder Infoblätter? Hier die simple Lösung für dieses Problem:
  • Schmeiße es weg! Fotografiere eventuell wichtige Infos oder setze dir ein Lesezeichen mit der entsprechenden Webseite in deinem Browser.
  • Nimm zukünftig nichts derartiges mehr mit. Auch hier reicht ein Foto oder der Internetlink.     

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