Schritt 3: Digitalisieren

Nachdem ein großer Teil der Wohnung entrümpelt ist, geht es nun ans Eingemachte. Viele von uns besitzen noch Kisten mit Fotos und Ordner mit diversen Dokumenten. Müssen diese Dinge Platz in unseren Wohnungen einnehmen? Nein, nicht unbedingt. Sicher, es gibt in Deutschland Regeln, die die Aufbewahrung bestimmter Unterlagen vorschreiben, aber diese sind doch seltener als man gemeinhin denkt. Von daher macht es Sinn zunächst die Aufbewahrungszeiten von Dokumenten im Internet herauszufinden. Ich dachte beispielsweise, ich müsste Unterlagen alter Versicherungen aufbewahren. Wie sich herausstellte besteht keine Notwendigkeit dafür, wenn die Versicherung nicht steuerlich abgesetzt wurde und auch keine Gültigkeit mehr besitzt. So konnte ich beispielsweise die Unterlagen von zwei früheren Hausratsversicherungen vernichten. Und die ganzen Briefe ehemaliger Krankenkassen wurden dem Recycling zugeführt. Auch alte Zeugnisse aus der Grundschule besitzen maximal einen sentimentalten Wert und kein einziger Arbeitgeber würde danach fragen.

Inspiriert durch den Tag 14 der „21-Day Journey into Minimalism“ entschied ich meine Dokumente zu sichten und wenn notwendig oder sinnvoll zu scannen. Außerdem digitalisierte ich meine Fotoalben, die ich über Jahre mit mir rumgeschleppt und doch so selten angeschaut hatte. Da ich eine mir innewohnende Abneigung gegen Datenträger wie CDs und DVDs besitze, gab es in Bezug auf Filme und Musik wenig zu tun. Stattdessen widmete ich mich der groben Entrümpelung meiner externen Festplatten.

Ich habe einige Momente meiner Digitalisierung hier festgehalten. Ich hoffe es inspiriert dich auf deinem persönlichen Weg.

 

 

 

Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt

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